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Sie fahren gern mit Bahn und Bus, Und wieder hat Ihr Zug Verspätung! Der Service bei Bahn und Bus ist unzulänglich! Oft werden Sie eine böse Überraschung erleben: Formbriefe und geringe oder gar keine Ersatzleistungen stehen in keinem Verhältnis zum Ärger, den Sie hatten. Dabei hatte die Werbung doch Qualität und Pünktlichkeit versprochen. Warum waren Fahrgäste fast rechtlos? Fahrgäste sind - auch nach Inkrafttreten des Fahrgastrechtegesetzes von 2009 - noch vielfach rechtlos. Ein Grund ist, dass sich Fahrgäste gegenüber ihren Verkehrsunternehmen sehr viel später emanzipiert haben als die Verbraucher gegenüber Industrie, Handel und anderen Dienstleistern. Und die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs – von der Staatseisenbahn bis zum Stadtbus – sind viel stärker mit der Politik verflochten als jedes andere Wirtschaftsunternehmen. Die Politik subventioniert den öffentlichen Verkehr in großem Umfang. Aber dass die Fahrgäste gegen miese Qualität mit der Fahrkarte und den Füßen, vor allem aber mit Autokauf abstimmen, haben die Politiker erst sehr spät gemerkt. Fahrgastrechte sind in Kraft getreten Dass mehr Qualität notwendig ist, haben zuerst die städtischen Verkehrsunternehmen bemerkt und vor rund zwanzig Jahren eine Qualitätsoffensive gestartet. Die Subventionsgeber des Schienenpersonennahverkehrs folgten mit höheren Qualitätsanforderungen, die die neuen Eisenbahnunternehmen meistens auch gern erfüllt haben, um sich im Wettbewerb zu bewähren. Die Deutsche Bahn AG als ehemaliger Staatsmonopolist bildet immer noch das Schlusslicht vor allem bei der Qualität. Exemplarisch kann man das in Qualitätsberichten der Verkehrsverbünde VRR und VBB des Jahres 2008 nachlesen. Der Fahrgastverband PRO BAHN kämpft seit 1996 um bessere Rechte für Fahrgäste. Im Jahre 2002 erreichte die Diskussion endlich die Öffentlichkeit, und im Jahre 2004 sind erste Fortschritte zu verzeichnen, und im Januar 2005
wurde erstmals ein Gesetz beraten, das die Rechte der Fahrgäste stärken soll. Der Widerstand der Deutschen Bahn AG
, dem sich die Regierungsparteien - führend dabei war die SPD - angeschlossen haben, hätte indessen eine gesetzliche Regelung verhindert, wenn nicht die Europäische Union den deutschen Gesetzgeber zum Handeln gezwungen hätte.
Diese Entwicklung wiederum hat die von PRO BAHN in Deutschland entfachte Diskussion in Bewegung gebracht. Wie kommen Sie zu Ihrem Recht? Gehen Sie zur Übersicht dieses Internetangebots. Und wie werden Bahnen und Busse besser?
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